Brandschutzverkleidung von Stahlbauteilen

Brandschutzverkleidung von Stahltragwerken

Unser Unternehmen ist auf die Brandschutzbekleidung / Brandschutzverkleidung von Stahltragwerken spezialisiert. Je nach geforderter Feuerwiderstandsdauer werden die Brandschutzbauplatten ein- oder mehrlagig in Trockenbauweise auf die vorhandenen Stahltragwerke montiert. Die Brandschutzplatten / Brandschutzbauplatten bestehen in der Regel aus Kalziumsilikatplatten, Gipskartonplatten, Fibersilikatplatten oder Vermiculiteplatten.

Gipskartonplatten werden relativ selten montiert. Da Gipskartonplatten sehr empfindlich sind, müssen Papierkaschierungen und Eckschutzschienen berücksichtigt werden.

Bessere Eigenschaften liefern Brandschutzbauplatten / Brandschutzplatten aus Fibersilikat, Kalziumsilikat oder Vermiculite. Durch Kalziumsilikatplatten, wie die der Firma Promat GmbH (Promatplatten / Promatect Brandschutzbauplatten), können Feuerwiderstandsklassen bis zu F180-A erreicht werden. Die Brandschutzverkleidung / Brandschutzbkleidung von Stahltragwerken durch solche Brandschutzplatten / Brandschutzbauplatten erfolgt in der Regel kastenförmig um das Stahlprofil herum. Hierdurch ist es möglich, dass sich die Stahltragwerke innerhalb der Brandschutzverkleidung / Brandschutzbekleidung bei Erwärmung bewegen.

Die exakte Befestigung der Brandschutzbauplatten / Brandschutzplatten erfolgt nach den Zulassungen der Plattenherstellter. Für Gewöhnlich sind die Plattenstöße versetzt zu einander anzuordnen. Dabei ist auf die Ausbildung der Stoßfugen zu achten.

Je nach amtlichem Nachweis müssen diese Fugen zusätzlich verspachtelt werden.

Durch die Verwendung von Knacken ist es möglich, ohne eine direkte Befestigung, um das Stahltragwerk herum zu montieren. Neben einer kastenförmigen Bauweise können Stahltragwerke auch profilfolgend verkleidet / bekleidet werden.

Bei der Brandschutzverkleidung / Brandschutzbekleidung von Stahltragwerken sollte stets darauf geachtet werden, dass die Brandschutzplatten / Brandschutzbauplatten ein relativ hohes Eigengewicht aufweisen. Dieses zusätzliche Belastung sollte bereits in der Planungsphase statisch berücksichtigt werden.

Wie stark die Bekleidungsdicke für die jeweilige Feuerwiderstandsklasse sein muss,
ist in den Zulassungen der Plattenhersteller geregelt. Hierzu ist es notwendig, gemäß DIN 4102 das U/A Verhältnis zu ermitteln. Dieses Verhältnis ergibt sich aus den Profilabmessungen des Stahltragwerkes.


Zur Berechnung des U/A Verhältnisses klicken Sie bitte auf den nachfolgenden Link: