Wartung von Brandschutztüren

Wartung von Brandschutztüren

Brandschutztüren (Rauchschutztüren) und Feststellanlagen erfüllen nur dann ihre schützende Aufgabe, wenn Sie sich in einem einwandfreien und funktionsfähigen Zustand befinden. Unsere Servicetechniker überprüfen und warten ihre Brandschutztüren, Rauchschutztüren und Feststellanlagen in Berlin und Brandenburg unter Berücksichtigung der gültigen rechtlichen Vorschriften und Normen zu günstigen Preisen.

Brandschutztüren sind selbstschließende Feuerschutzabschlüsse die im Brandfall die Übertragung von Feuer und (Rauch) in angrenzende Abschnitte verhindern. Selbstschließende Feuerschutzabschlüsse (Brandschutztüren) dürfen nur offen gehalten werden, wenn zugelassene Feststellanlagen ordnungsgemäß verbaut worden sind. Bei der Wartung von Brandschutztüren wird zwischen der Überprüfung der Brandschutztür (Rauchschutztür) und der Überprüung von zugelassenen Feststellanlagen unterschieden.


Wartung von Brandschutztüren

Brandschutztüren (Feuerschutztüren, Rauchschutztüren) sind für den vorbeugenden Brandschutzvon zentraler Bedeutung. Durch das Abschottungsprinzip werden Feuer und Rauch für einen bestimmten Zeitraum aufgehalten. Öffnungen in Brandwänden bzw. feuerbeständigen Wänden und Decken sind nach dem Baurecht grundsätzlich nicht zulässig. Sie können aber gestattet werden, wenn sie für die Nutzung des Gebäudes erforderlich sind und wenn der Verschluss der Öffnung im Brandfall gewährleistet ist. Für den Einbau von Brandschutztüren (Feuerschutztüren, Rauchschutztüren) setzt diese Anforderung eine regelmäßige Wartung und Überprüfung voraus. In den meisten Fällen werden Brandschutztüren (Feuerschutztüren, Rauchschutztüren) nach dem Einbau über einen längeren Zeitraum nicht beachtet. Bei der Wartung von Brandschutztüren (Feuerschutztüren, Rauchschutztüren) zeigen sich oftmals folgende Mängel:

  • Brandschutztüren (Feuerschutztüren, Rauchschutztüren) sind nicht mehr selbstschließend.
    Keile oder Schmutz behindern die Brandschutztür beim Schließen.
  • Rostschäden an der Zarge und dem Türblatt sind zu erkennen.
    Schäden durch Korrosion können die Funktion beeinträchtigen.
  • Die Verankerung der Zargen hat sich durch das häufiges schließen gelockert.
    In den meisten Fällen sind die Schließmittel nicht richtig eingestellt.
  • Die Brandschutztür (Feuerschutztür, Rauchschutztür) wurde unsachgemäß eingebaut.
    Beispielsweise in nicht geeignete Wände.

Gerne überprüfen wir Ihre Brandschutztüren (Feuerschutztüren, Rauchschutztüren) auf ihre selbstschließende Funktion und dokumentieren die Wartungsergebnisse und Kontrollen in einem Prüfbuch. Durch die kurzen Anfahrtswege können wir Ihnen für die Wartung von Brandschutztüren in Berlin und Brandenburg besonders günstige Angebote unterbreiten.

  • Brandschutztüren (Feuerschutztüren, Rauchschutztüren) sind nicht mehr selbstschließend.
    Keile oder Schmutz behindern die Brandschutztür beim Schließen.

Wartung von Feststellanlagen

Oft werden Brandschutztüren durch Keile oder andere Gegenstände am Schließen gehindert. Dieser Umstand zeigt, dass die selbstschließende Eigenschaft von Brandschutztüren in der Praxis stört. Eine bauaufsichtlich zugelassene Lösung für die Offehaltung von Brandschutztüren ist die Montage von zugelassenen Feststellanlagen. Sie gewährleisten im Brandfall die selbstschließende Funktion von Brandschutztüren und sind in verschiedenen Varianten lieferbar.

Feststellanlagen bestehen in der Regel aus folgenden Bauteilen:

  • Branderkennungseinrichtung (Brandmelder)
    Detektion des Gefahrenfalles
  • Auslösevorrichtung
    Verarbeitung der Brandmeldesignale und Steuerung der Feststellanlage
  • Feststellvorrichtung
    Offenhalten der Brandschutztür bis zur Freigabe durch die Auslösevorrichtung
  • Energieversorgung
    Elektrische Versorgung aller Bauteile der Feststellanlage

Der Einbau von Feststellanlagen darf baurechtlich immer dann erfolgen, wenn für die Offenhaltung von Brandschutztüren eine Notwendigkeit besteht. Diese Notwendigkeit besteht immer dann, wenn das Schließen von Brandschutztüren den Betriebsablauf stört. Bei der Montage von Feststellanlagen sind einige wichtige Voraussetzungen zu beachten. Diese sind in der Allgemein bauaufsichtlichen Zulassung des DIBt-Berlin geregelt. So darf der Einbau von Feststellanlagen beispielsweise nur in Bereichen erfolgen, in denen der Sicherheitsbereich durch herabfallende Lagergüter nicht gefährdet wird und das Schließen der Brandschutztüren im Brandfall gewährleistet ist. Der Einbau von Fesstellanlagen in explosionsgefährdeten Bereichen, in denen mit explosionsfähigen Stäuben gerechnet wird, ist nicht zulässig. In Bereichen in denen mit explosionsfähigen Gasen gerechnet wird, dürfen Feststellanlagen nur in Kombination mit Gaswarnmeldern verwendet werden. Nach dem Einbau von Feststellanlagen ist in jedem Fall eine Abnahmeprüfung erforderlich. Der Betreiber ist verpflichtet die Funktion von Feststellanlagen einmal monatlich zu überprüfen. Sofern im Zulassungsbescheid keine kürzere Frist angegeben ist, müssen Feststellanlagen einmal jährlich gewartet werden. Die Ergebnisse der Überprüfung sind anschließend in einem Prüfbuch zu dokumentieren. Im Prüfbuch müssen Umfang der Wartung, Ergebnis und Zeitpunkt eingetragen werden. Das Prüfbuch verbleibt beim Betreiber der Feststellanlagen.

Wir bieten Ihnen eine fachgerechte Wartung und Überprüfung von Feststellanlagen unter Berücksichtigung der gesetzlichen Anforderungen in Berlin und Brandenburg zu günstigen Preisen an. Profitieren Sie von unseren kurzen Anfahrtswegen und unserer langjährigen Erfahrung bei der Überpüfung von brandschutztechnischen Anlagen.


Fragen und Antworten zum Thema Wartung von Brandschutztüren

Muss jede Feststellanlage eine Allgemein bauaufsichtliche Zulassung haben?
Ja. Als Verwendbarkeitsnahchweis müssen Feststellanlagen immer eine Allgemein bauaufsichtliche Zulassung des DIBt-Berlin haben. In der Allgemein bauaufsichtlichen Zulassung des DIBt-Berlin sind alle Anforderungen für den Einbau, den Betrieb und die Überprüfung aufgeführt. Der Montagebetrieb hat die Allgemein bauaufsichtliche Zulassung des DIBt-Berlin unaufgefordert an den Betreiber zu übergeben. Eine Kopie oder Abschrift der Allgemein bauaufsichtlichen Zulassung des DIBt-Berlin muss an der Verwendungsstelle vorliegen. Alle Komponenten müssen den Anforderungen der Zulassung entsprechen. Änderungen und Kombination von Teilen die nicht im Zulassungsbescheid festgehalten sind, sind nicht zulässig und bedürfen einer Zustimmung im Einzelfall durch die oberste Bauaufsichtsbehörde. Die Einholung einer Zustimmung im Einzellfall ist nur in wennigen Ausnahmefällen möglich.

Müssen offengehaltene Brandschutztüren nach Betriebsschluss geschlossen werden?
Ja. Feststellanlagen dürfen immer dann eingesetzt werden, wenn der betriebliche Ablauf eine Offenhaltung fordert. Nach Betriebsschluss liegt keine ausreichende Begründung für eine Offenhaltung vor. Der Betreiber sollte alle Türen mit installierten Feststellanlagen schließen. Der Einsatz von Feststellanlagen bringt immer ein gewisses Restrisiko mit sich. Es besteht die Gefahr, dass eine Feststellanlage aufgrund eines Defektes nicht richtig schließt und eine Brandausbreitung nicht verhindert wird. Während der Betriebszeiten besteht die Möglichkeit, dass der Betreiber bzw. das Personal selbst eingreift. Nach Betriebsschluss ist dies nicht mehr möglich.

Dürfen Feststellanlagen in explosionsgeschützten Bereichen eingebaut werden?
Nein. Feststellanlagen dürfen nicht in Bereichen verwendet werden in denen mit einer schnellen Brandausbreitung, Verpuffungen oder Explosionen gerechnet werden muß.

Unsere Servicetechniker sind für die Überprüfung und Wartung von Brandschutztüren, Rauchschutztüren und Feststellanlagen entsprechend geschult und zertifiziert. Profitieren Sie im Raum Berlin und Brandenburg von unseren kurzen Anfahrtswegen und unseren günstigen Preisen für die Montage und Wartung von Feuerschutzabschlüssen. Gerne beraten wir Sie telefonisch oder per E-mail und unterbreiten wir Ihnen für Ihr Objekt ein kostenloses Angebot.